Galàpagos - Isla Santa Cruz
21.06.2013
In Santa Cruz, Puerto Ayora werden wir wieder von Maribel erwartet, die uns ins Hotel Galapagos Island bringt. Wir sind zu oberst mit Meersicht. Juhuu! Byron, unser Guide für die nächsten zwei Tage, holt uns dann auch schon ab und auf geht's in die bereits erwähnte Charles Darwin Station.
Byron ist super, er weiss total viel und redet gut Englisch. Wir sind die ganze Zeit alleine mit ihm. Keine anderen Touris in unserer Gruppe. In der Charles Darwin Station lernen wir eine Menge.

Nachmittags geht's zu den Las Grietas. Eine Art Schlucht, entstanden durch Erosion und heute gefüllt mit Wasser. Halb Regen, halb Meerwasser. Eine schöne Abkühlung nach dem steinigen Marsch durch Lavafelder und Salzseen. Die coolen einheimischen Jungs nutzen die Schlucht als Sprungbrett. Wir bevorzugen das Zugucken.
Unser letzter Tag auf Galapagos ist der Tag der Schildkröten. Morgens geht's zum Tortuga Bay. Einem riesigen langen Strand, an welchem man überall Spuren sieht von Schildkröten, die genistet haben. Ganz hinten gibt es eine total ruhige Bucht, an welcher wir den Morgen verbringen. Byron bringt uns hin und "lädt uns dann dort ab" . Das Baden ist kalt im Meerwasser, aber trotzdem schön, bis ich dann vom Ufer aus plötzlich zig White-Tip Haie sehe. Wie im Film ne Haiflosse im Meer. Brrrr. Naja sie machen ja anscheinend nichts, aber baden gehen wir trotzdem nicht mehr. Die Haie kommen bis ganz nah ans Ufer und verschwinden dann in den Mangroven. Immer wieder sehen wir etwas aus dem Wasser in die Luft springen. - Mantarochen beim Salto machen. Sie befreien sich so von Bakterien und dergleichen. Ach und was ist das im Wasser? Ach ne Stachelroche. Echt beeindruckend diese ganzen Tiere.

Nachmittags gehen wir in die Highlands von Santa Cruz. Dort hat's viele Farmen mit Fruchtplantagen. Ja das ist schon krass hier. Die Bewohner und Hotels müssen ja absolut alles importieren. Sie haben ja kaum Eigenanbau, die paar Orangen-, Bananen- und Kaffeebäume ausgenommen. Das Schlimmste für die Einwohner ist, dass sie kein Süsswasser haben. Das Wasser ist zum Kaufen also deutlich teurer, genauso wie die anderen Lebens- und Genussmittel. Aus den Duschen kommt ebenfalls leicht salzhaltiges Wasser und beim Zähne putzen schmeckt's irgendwie auch versalzen.

Zurück zu den Highlands. Hier wohnen Riesenlandschildkröten in freier Wildbahn und zwar so viele, dass man sie gut sehen kann. Byron bringt noch seine kleine süsse Tochter mit, die alles super spannend und aufregend findet. Und wir sehen viele Schildkroeten. Grosse, Kleine Junge, Alte. Fressend, schlafend, badend. Das ist echt eindrücklich. Und sie sind sooo gross!!

Danach durchqueren wir noch einen Lavatunnel. 800m lang unter der Erde. Die Magma, die bei einer Eruption runter Riichtung Meer geflossen ist, muss aussen abgekühlt sein und innen weiter geflossen. So ist ein Tunnel entstanden. Innen ganz weiss vom Calziumcarbonat. Gefunden hat man den Tunnel, weil eine Kuh plötzlich quasi "unter die Erde" gefallen ist und laut geschrieen hat. Wir schreien nicht und kommen heile und nach Klettereien wieder raus. Abends dürfen wir in ein anderes Restaurant gehen und bekommen Barbecue, mhmmm...
Ja, und dann ist er auch schon fertig unser Galapagostrip. Es war super spannend und beeindruckend. Und so wie man es sich vorstellt.. Tiere auf Schritt und Tritt, Wahnsinn und einen Besuch auf alle Fälle wert.

Wir fliegen zurück nach Guayaguil, wo wir die letzten zwei Tage unserer Reise verbringen. Dann gehts wieder heim..
