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Pipelinetrail und ein Besuch im Nebelwald

28.03.2013

Was das Inernet so alles ermoeglicht.. Heieiei Blog schreiben, Dictionnaire, Telefon mit der Family und sogar die 20minuten News. Wahnsinnig.

Gestern bin ich allerdings in ne etwas andere Welt eingetaucht.

Gemeinsam mit meinen beiden Kolleginen haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind fuer 3.- p.P die Strasse hoch zum Hotel Finca Lerida gefahren. Ziemlich steil und sicher 20 Minuten Taxifahrt. Da oben angekommen, konnte der Fahrer kaum glauben, dass wir laufen wollen. Laufen? Das tun die hier nicht so gerne und so ne Wanderung machen erst recht nicht. Meine Gastfamilie hat mich schon fuer verrueckt erklaert, da ich heute Nacht den 3400m.ue.M hohen Vulkan Baru erklimmen werde. Dazu aber spaeter.

Oben bei der Finca Lerida hat es genieselt und total gewindet und dann hat immer wieder die Sonne durchgedrueckt. Super eindruecklich mit dem ueppigen Gruen des Waldes. Allerdings auch ziemlich kalt. Fuer den Taxifahrer wohl doppelt unverstaendlich.. hihi. Egal, wir sind also der Strasse entlang losgezogen. Verkehr hatte es sowieso nicht. (Wer will schon da hoch). Die Finca Lerida ist ein ziemlich teures Hotel (glaube so 160.- pro Nacht) und allein der Eintritt in den Garten der Finca kostet 10.- p.P. Da haben wir die Strasse entlang der Wasserpipeline bevorzugt. Die Pipeline fuehrt die ganze Strasse entlang und bringt Wasser auf die Felder und in die Haeuser bis runter nach Bajo Boquete. Das Wasser sei gut und frisch, hat Carlos, mein Gastpapa, gesagt, aber Juan, der Junge, hat dann sofort gefragt, warum der Papa mir sage, dass ich schmutziges Wasser trinken könne. Die Erklaerung von Carlos: Fuer die Kinder ist das Wasser ungesund, aber fuer uns Grosse machts nichts. Naja, da bevorzuge ich das Wasser aus dem Supermarkt.

Entlang der Pipeline hatten wir eine super Aussicht auf das Tal, die Berge und den Nebelwald. Leider haben wir trotz Sonne, Wind und Regen keinen Arcoiris (Regenbogen) gesehen. Dabei sei Boquete doch bekannt dafuer. Unterwegs haben wir viele Indiofamilien gesehen, die in einfachsten Bretterverschlaegen leben. Anscheinend ist das aber ihr Lebensstil und sie moegen das Leben dort oben im traditionellen Stil. Auch in Boquete oder in David sieht man viele dieser Indiofamilien. Die Frauen und Maedchen tragen spezielle, farbige Kleider, woran man sie erkennt. Wir haben unterwegs total viele Voegel gesehen. Doch leider nur von Weitem. Meine beiden Mitstreiterinnen sind, nicht zu vergessen, aus Italien und Amerika. Die Lautsterke ihrer Gespraeche hat natuerlich alle Tiere weit und breit vertrieben. Da hat es auch nichts genuetzt, dass ich ab und zu stehen geblieben bin. Sozial, wie die beiden sind, haben sie natuerlich auf mich gewartetZunge raus.

Aussicht auf den Nebelwald

Indio Kinder im traditionellen Gewand

Nach einer Stunde sind wir  zu einer Abzweigung gekommen, die in den Nationalpark fuehrt. Fuer 5.- Eintritt konnten wir einem Dschungelpfad folgen, der zu den drei "Lost Waterfalls" fuehrt. Ein Dschungelpfad, wahnsinnig steil und schlammig. Da haben die beiden doch dannn irgendwann mal das Atmen dem Reden bevorzugt.

und nochmal die geniale Aussicht aus dem Dschungel heraus

Manuela, Lindsey und ich

 

Ich liebe den dichten Wald. Mit dem ersten Schritt taucht man in eine voellig andere Welt ein. Man hoert die Zikaden und Voegel irgendwie besser und anders (vielleicht hat es auch am Schweigen der Beiden gelegen). Der Nebelwald ist superdicht. Alle Baeume haben andere Pflanzen als Parasiten auf sich oder sind ueber und ueber voll Moos. Und dann sieht man ploetzlich wieder knallige Blueten von Orchideen oder anderen Pflanzen. Genial! Als wir beim ersten Wasserfall angekommen sind, hat es leider in Stroemen geregnet, sodass wir schnell weitergezogen sind, ich aber zu nem wunderbaren Bild von einem Indiojungen gekommen bin.

gut geschuetzt gegen den Regen

Auch der zweite Wasserfall war eindruecklich. Fuer den dritten hats leider ncht mehr gereicht, da es bereits halb 12 war und wir um 1 Uhr Schule haben. Ohhohhh und was wir uns nicht ueberlegt haben: wie kommen wir zurueck nach Boquete... Hmmm...  Ein Glueck, haben wir ein amerikanisches Paeaerchen getroffen, die uns zurueck zur etwas mehr frequentierten Strasse gebracht haben (Mietauto sei Dank). Und daaannn haben wir von Weitem den Bus der Partnerorganisation unserer Schule gesehen, Explora Ya. Unser amerikanischer Freund hat gehupt wie wild und das Bueschen von Explora Ya hat angehalten , um uns mitzuteilen, dass sie eine gefuehrte Gruppe sind. Aber da wir Kathi, den Guide (was ist die weibliche Form von Guide) kannten uuund von Habla Ya, der Schule sind, durften wir einsteigen und habens sogar noch geschafft, vor der Schule Mittag zu essen. Jeah!

Pfad durch den Nebelwald

Parasitenpflanzen

Der zweite Wasserfall

Beendy was isches??

Mini Orchideen, schaetze ich

alles bewachsen mit Moos

Heute Nacht um 11.30 pm gehts los auf den Vulkan Baru. Ich bin ja mal gespannt, was ich morgen oder vielleicht auch erst uebermorgen zu erzaehlen habe.

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