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Santa Catalina

In Santiago mussten wir den Busterminal wechseln (per Taxi). Danach ging's mit nem kleinen Minibus nach Sona, wo Anzahl Sitzplätze und Leute wieder deutlich unterschiedlich waren. Einer hat immer noch Platz, hihi. In Sona gings dann in den vierten Bus und nach insgesamt 7h Fahrt sind wir in Santa Catalina angekommen. Da wir zu siebt alle zu Sherrleys Cabañas wollten, hat uns der Bus auch gleich hingefahren. Sherrley hat schon draussen auf uns gewartet. Eine super liebe Frau. Sie hat Vorhänge und Bettwäsche selber genäht und uns gleich ne Dorf- oder Dreihäuserrundfahrt gemacht. Soe hat sich echt super gekümmert. Unser Cabaña bestand aus sechs Doppelstockbetten und wir waren zu fünft für 66$ drin. Die anderen beiden haben ein separates Cabaña genommen. Wir hatten ein sauberes Bad mit warmer Dusche und eine Küche. Darum hat's dann auch zweimal Spaghetti gegeben - selber kochen ist halt billig und lustig uuund Reis, Bohnen und Fleisch hatte ich ja bereits die letzten zwei Monate in allen Variationen. Jaaa, sogar Kartoffelstock oder Pasta wird mit Reis serviert und gegessen.

Dorfstrasse in Santa Catalina

Die Braungebrannten von Sherrleys Cabaña

 

Am ersten Tag in Santa Catalina haben wir alle das Nichtstun am Strand genossen. Der Strand ist riesengross und menschenleer. Allerdings hat es wenig Schattenplätze und der Sand ist schwarz. Da war's doch ganz gut, war's etwas bewölkt, was aber trotzdem bei allen (ausser mir) zu fettem Sonnenbrand geführt hat. Am Nachmittag hatte ich die erste Surfstunde meines Lebens. Für 20$ hat Rocco uns in Zweiergruppen je eine Stunde Surfunterricht gegeben - es war super cool. Und meine fast lebenslange Snowboarderei hat sich bezahlt gemacht. Beim zweiten Mal konnte ich auf dem Surfbrett stehen. Welch Andrenalinschub. Und dank dem, habe ich auch solange durchgehalten. Es ist echt super anstrengend. Die Wellen waren ziemlich hoch und die Strömng stark. Ausserdem braucht man Muskeln, die ich sonst anscheinend kaum brauche und mein Knie hat sich auch am Brett aufgerapscht. Egaaaal. Es war super, sodass wir am übernächsten Tag gleich zwei Bretter für den ganzen Tag gemietet haben. 

Als wir da waren, fand auch gerade eine Surfcompetition von Südamerika statt. Das Dorf, das nur aus ein paar Häuschen, die alle Hostels sind, besteht, war natürlich bumsvoll. Aber irgendwie haben wir nie und nirgens viele Leute getroffen. Keine Ahnung, wo die alle waren. Das Zuschauen bei der Competition erwies sich als etwas schwierig, da die Jungs und Mädels ja alle total weit draussen auf dem Meer sind. Durch meine Camera konnte ich sie etwas ranzoomen. Aber mehr Freude als wir an den Surfern hatten dieselben an uns. Wir sind nun wohl auf jedem Video über die Competition x-Mal zu sehen. Hihi. 

Playa Santa Catalina - menschenleer

Surfen auf Santa Catalina

Surf Competition Santa Catalina

 

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