Aktuelle Seite: HomeReiseberichteSri LankaZwei grosse Hügel im kargen Land - Sigirya

Zwei grosse Hügel im kargen Land - Sigirya


Morgens um 9 Uhr werden wir Mit dem Tuktuk abgeholt und zur Busstation gebracht. Schnell werden wir zu den drei Bussen nach Dambulla gelotst, wo wir umsteigen müssen. Wir entscheiden uns für den "luxuriösesten". Ca. 16 Plätzer mit AC und Non-stop nach Dambulla. 2h. Als wir einstiegen, wussten wir noch nicht, dass non-stop bedeutet, dass unterwegs ständig gestoppt wird um einzusteigen, aber dass keiner aussteigt.

Da waren wir plötzlich ca. 40 Personen und froh um einen AC. Und immer wenn wir dachten - jetzt ist's voll, dann passten noch im Minimum zwei weitere rein. Ein Glück hatten wir nen Sitzplatz. In Dambulla hiess es umsteigen in einen public Bus. Der war nicht non-stop, sondern hielt alle 10 m an. Die Anzahl Personen stieg innert Kürze auf die dreifache Menge der Sitzplätze. Aber Alte und Kinder haben Vorrang. Für 32 LKR (Wechselkurs 1:137) fuhren wir 1 h nach Sigirya.

Im Hostel Bundula nur rasch Gepäck abgestellt und ab auf den Berg.

Wir wollten erst auf den Pidurangala, der 1 km nördlich von Sigirya steht und seit 2000 Jahren Rückzugsgebiet für buddhistische Mönche ist. Man kann noch Reste von ihren Behausungen sehen und einen 12 m langen, liegenden Buddha.

Wir wollten vom Guesthouse zum Berg laufen und verirrten uns gründlich. Eine srilankische Familie gabelte uns dann mit dem Tuktuk auf und fuhr uns zum Eingang. Dort steht ein riesiger Bodhibaum, umgeben von Opfergaben und Tempelaffen. Zuerst führen Treppen durch den Dschungel hoch, dann ab dem Buddha muss man sich den Weg selbst suchen, um auf die Spitze zu gelangen. Zum Glück treffen wir 4 Holländerinnen in Hotpants und barfuss (man google: 'giftige Tiere in Sri Lanka'), die von oben kommen und uns dem "Weg" zur letzten Kletterpartie zeigen. 

Die Aussicht ist phänomenal!

Wahnsinn

 

Das Abendessen mit dem Deutschen und zwei Lausannern war ganz lustig.

Heute sind wir schon um 7Uhr aufgestanden, um so früh wie möglich beim Sigiriya zu sein.

Sigiriya wurde 473 n.Chr. als Felsenfestung von Kassapa (Sprössöing des damaligen Königs und einer Konkubine) gebaut und nannte ihn Löwenberg. Es gelang ihm so 18 Jahre  das Reich rund um Anuradhapura vor seinem Halbbruder und Thronfolger zu kontrollieren. Dummerweise ist er dann in einem der vielen Sümpfe hier geritten und aus wars mit der Herrschaft.

Heute sieht man die Reste seiner Festung und Wandmalereien. hatte Trotz dem früh aufstehen hatte es viele Leute. Bzw. Es hatte etwa 80% Chinesen. Wir waren überrascht, da wir sonst noch keine gesehen haben. Mit Guide, der auch als Sherpa diente, Jacken und Handschuhen bewaffnet, liefen sie alle auf den Berg hoch. Wir im Gänsemarsch dahinter. In der Hälfte gibt es Wandmalereien von sogenannten Wolkenmädchen, welche sich als barbusige Damen in leuchtenden Farben entpuppten.  Durch ein Tor zwischen zwei Löwenkrallen hindurch gelangt man zum letzten Aufstieg. Aussicht von der anderen Seite und dieses Mal mit einer beeindruckenden Ruinenstätte darauf. 

Runtee gings dann schnell und nun ruhen wir uns auf der Terasse aus, um gleich in die Höhlentempel nach Dambulla zu fahren. Hoffentlich hats n paar weniger Busgäste.

 

Löwentreppe

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