Der goldene Tempel in Dambulla
Der Besuch des Höhlentempels in Dambulla erweist sich als ein toller und beeindruckender Ausflug.
Nachdem wir morgens mit Heerscharen von Chinesen auf den Sigiriya hoch gelaufen sind, entscheiden wir uns nachmittags, noch ein bisschen mehr Kultur zu machen.
Wir halten ein Taxi und fragen, ob er uns ins 18 km entfernte Dambulla fahre. Klaaaar! meint er und der Preis ist günstiger, als im Reiseführer empfohlen. Ziemlich schnell hält er dann auch wieder an, um uns zu erklären, dass sein Tuktuk ganz neu ist und er noch keine Genehmigung habe. Und schon fährt er uns in seinen Garten und wir bekommen Frau und Kind vorgestellt, während er seinen Bruder herbestellt. Der hat Tuktuk mit Genehmigung.
Der Bruder kommt auch und entpuppt sich als hyperaktiven, buddhistischen Rastafari. Er unterhält uns mit Händen und Füssen und seinem schlechten Englisch, während er um die Schlaglöcher kurvt. Heieiei! ein Erlebnis. Am Tempel angekommen will er unbedingt auf uns warten. Das wollen wir aber nicht unbedingt...
Der Höhlentempel liegt an und in einem Bergrücken, der sich mitten aus der Landschaft erhebt. Der Eingang ist mit seinem 30 m hohen goldenen Buddha spektakulär.
Nach einem kleinen Aufstieg erreicht man das Kloster, welches an den Fels gebaut ist. Es beherbergt 5 Höhlen, die über 2000 Jahre alt sind. Seit dem 1 Jh. v. Chr. lebten hier Einsiedlermönche. Immer wieder liessen verschiedene Könige neue Höhlen bauen und alte renovieren. In den Höhlen befinden sich liegende, stehende und sitzende Buddhas und Götterfiguren. Die meisten sind vergoldet. Besonders beeindruckend sind auch die Wandmalereien.
Wir sind beeindruckt von den Höhlen mit einem 15 m langen liegenden Buddha oder 42 gleichen Buddhastatuen nebeneinander.
Die Atmosphäre ist ebenfalls schön und angenehm.
Vor dem Tempel amüsieren wir uns über die frechen Affen, welche die Lotusblüten, die Touristen und Einheimische zum Opfern bringen, klauen und das Innere der Blume essen.
Auf dem Heimweg haben wir einen etwas gemächlicheren Tuktukfahrer. Wir kommen erst in eine Polizeikontrolle und können aber gleich weiter. Dann plötzlich wieder Stau und Aufruhr auf dem Dschungelsträsschen. Da stehen plötzlich drei Elefanten im Wald. Selbst die Einheimischen sind begeistert.
Morgen haben wir dann richtige Elefantensafari geplant...