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Riobamba - Montañita

11.06.2013
 
Wir haben Baños tatsächlich nach zwei Regentagen und Ana mit ner Erkältung im Gepäck verlassen. Mit dem Bus gings wieder hoch in die Anden, wo wir nach zwei Stunden Fahrt Riobamba erreichten.
Eigentlich wollten wir in Riobamba in den speziellen Zug, der südlich durch die Anden fährt und herum um die Teufelsnase. Soll sehr spektaktulär sein, nur kann man momentan nicht direkt ab Riobamba fahren und irgendwie schien alles ziemlich kompliziert und Zeit aufwendig. Tjaaaa, aber einen grossen Markt soll Riobamba haben. Da sind wir dann auch hin. Wieder als einzige Touristen unterwegs mussten wir uns erst einmal durchfragen, die Dame vom Hotel hat uns nämlich in die falsche Richtung geschickt. Doch so konnten wir gleich noch die Stadt angucken. Riobamba hat viele schöne, koloniale Häuser mit kleinen Balkonen und stuckverzierten Wänden. Die anderen Städte bestanden bis jetzt aus einfachen, einstöckigen Häuschen. Nachdem wir an X verschiedenen Kirchen vorbei gelaufen sind, haben wir den Markt gefunden. Naja so gross war er nicht, aber die ganzen Indios haben alle sogenannte Artesania verkauft, also Handicraft, keine Ahnung wie man das auf Deutsch nennt. Jedenfalls Schuhe, Hüte, Tücher, Hängematten und die bekannten Alpacca Pulli, Ponchos und und und. Alles handgemacht. Natürlich. Wieder als einzige Touristen zwischen vielen Indios (dieses Mal Indiis welche in den Anden leben) sind wir durch die Stände gelaufen. Die Ecuadorianer sind alle zurückhaltend und sehr freundlich, so auch hier auf dem Markt. Abends wollten wir Essen gehen, aber in dieser Stadt ( die so viele Einwohner wie Basel zählt) konnten wir neben unzähligen Fastfoodrestaurants nur ein einziges anderes Restaurant finden - eine Pizzeria. Die war dafür lecker.
Dann wars aber auch genug an Anden und Kalt. Na dann mal los an die Küste.
 
Riobamba - die Schuhputzer waren allgegenwaertig
 
Universitaet in Riobamba
 
Wir sassen 8h in drei verschiedenen Bussen, haben nie mehr als 5 Minuten auf den nächsten Bus gewartet und über 3000 Höhenmeter überwunden. Das ecuadorianisch Bussystem ist echt toll. Gut organisiert und komfortabel. Klar gibt es überfüllte Busse und geplatze Reifen, aber wir sind mehrheitlich schnell und komfortabel gereist. Zudem fahren die Busse sehr oft die verschiedenen Strecken ab. Und es ist sehr billig. 7h Bus für 10$ das muss man Mal der SBB melden. Hihi
Ana konnte die Fahrt weniger geniessen. 3000 Höhenmeter mit Erkältung... Hatte zur Folge, dass ich bis nachts nichts mehr gehört habe. Naja
Jaa da waren wir also um 5 Uhr nachmittags zaaaack am Meer. Bienvenida en Montañita.
 
Montañita ist das Surferparadies in Ecuador. Ewig langer Sandstrand und hohe Wellen, wohl perfekt. Auch perfekt für all die Surfschulen und Surfanfänger (wir inklusive). Montañita besteht aus einem ruhigen Dorfteil mit einfachen Häuschen, wo wohl die Einheimischen wohnen und einem stark belebten Teil, voll Hostals, Bars, Restaurants und Hippies, die auf der Strasse Schmuck verkaufen oder irgendwelche Kunststücke aufführen. Die Touristen hier sind mehrheitlich jung. Leider ist es beide Tage, die wir hier sind, bewölkt und windig. Wo bleibt nur die Sonne? Naja zum Surfen braucht man ja keine und wir nehmen bei Isidro Unterricht. Ganze zwei Stunden, das macht echt müde. Aber Spass machts und jedesmal, wenn man es wieder schafft, bis zum Strand zu fahren, hat man wieder Energie für noch einmal. Wir finden auch zwischen den ganzen teuren Pizza und Hamburger Restaurants ein leckeres türkisches Restaurant und gestern waren wir in einem kleinen ecuadorianischen Restaurant mit super leckerem einheimischen und thailändischem Essen. Mhmm. 
Bei einem Cocktail in einer der unzähligen Bars kann man wunderbar Leute beobachten und das nicht zu knapp. Hier hats viele viele komische Gestalten. Wir amüsieren uns. Unser Hostel Tiki Limbo, welches mitten im Kuchen ist, ist hübsch aber auch teuer und laut. 
 
 Strand von Montañita - leider bei weniger gutem Wetter
 
Montañita Down Town
 
und au no by night, mit all de Verkaufsstaend
 
Morgen fahren wir nach Puerto Lopez, ein Fischerdörfchen wo man um diese Jahreszeit Wale beobachten kann.
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